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Begrüßung
30 Schiedsmänner und Schiedsfrauen aus 4 Amtsgerichtsbezirken konnte der Bezirksvorsitzende Hans-Hermann Krusekopf bei der diesjährigen Tagung der Schiedspersonen im Treff-Hotel Bären in Goslar begrüßen.
Krusekopf zeigte sich erfreut, wieder einige Ehrengäste begrüßen zu können.
Der Jahresbericht des Vorsitzenden war ausführlich und umfangreich.
Krusekopf berichtete, dass in der Bezirksvereinigung Harz nun 53 Schiedsmänner und – Frauen im Dienst sind und in der Landesvereinigung Niedersachsen nun 11 Bezirksvereinigungen mit insgesamt 967 Schiedspersonen die vorgerichtliche Streitschlichtung vornehmen. Schwerpunkte seiner Ausführungen waren Öffentlichkeitsarbeit, Aus-und Fortbildung und Internetpräsentation.
Grußworte
Für die gastgebende Stadt Goslar zollte Bürgermeisterin Renate Lucksch den Schiedsfrauen und Schiedsmännern großen Lob und Anerkennung.
Sie ging auf die Bedeutung der vorgerichtlichen Streitschlichtung – insbesondere im Nachbarrecht ein und wies darauf hin, dass es besonders wichtig ist, den Rechtsfrieden wieder herzustellen.

Der Direktor des Amtsgerichts Goslar Herr Detlev Rust nutzte die Gelegenheit, sich bei den ehrenamtlichen Schiedspersonen vorzustellen und sich für die positiv geleistete Arbeit zu bedanken. Immerhin werden mehr als 85% der Fälle von den Schiedspersonen mit einem Vergleich oder Vereinbarung abgeschlossen.
Er sagte weiterhin die volle Unterstützung für die segensreiche Arbeit zu, genau wie es auch Amtsgerichtsdirektor Lüders aus Seesen getan hat.
" Der Frieden fängt in der Nachbarschaft an" und ihn zu erhalten ist eine wichtige Aufgabe, war das Fazit seiner Ausführungen. Bezirksvorsitzender Krusekopf sagte seine volle Unterstützung beim Tag der offenen Tür des Amtsgerichts 2008 zu.
Für die Polizeidienststellen versprach Polizeihauptkommissar Wolfgang Sievers auch weiterhin volle Unterstützung im Rahmen des Möglichen. Er stellte – wie auch die anderen Redner aber auch fest, dass das Schiedsamt in der Bevölkerung immer noch zu wenig bekannt ist. Krusekopf bestätigte dies und wies daraufhin, dass auch die Städte und Gemeinden hier Mitverantwortung tragen. Wir gehen bereits neue Wege und stellen uns den neuen Aufgaben – besonders in der Verhandlungsführung durch das Mediationsverfahren.



